Archiv für den Autor: Stefan Pflugmacher

Über Stefan Pflugmacher

Wir sind unabhängige Finanzberater mit 30 Jahren Erfahrung. Wir helfen unseren Kunden die richtige Finanzentscheidung zu treffen, um einen gesicherten Ruhestand zu genießen.

Wie ist mein sozialversicherungsrechtlicher Status als Gesellschafter Geschäftsführerin einer GmbH ?

Eine 32-jährige Versicherte, die mich auf Empfehlung Ihres Steuerberaters mit der Feststellung Ihres sozialversicherungsrechtlichen Status beauftragt hat:

Als Gesellschafter Geschäftsführerin einer GmbH möchte ich wissen, wie mein sozialversicherungsrechtlicher Status ist. Warum soll ich nun auch noch mein Versicherungskonto klären lassen? Das kostet doch nur zusätzlich Honorar….

Die Frage ob die jeweilige Tätigkeit seitens der Deutschen Rentenversicherung als selbständige Tätigkeit und eben gerade nicht als solche in einem abhängigen Beschäftigtenverhältnis eingestuft wird ist für die jeweilige Person von immenser Bedeutung.

Wird die Tätigkeit als eine in einem abhängigen Beschäftigtenverhältnis eingestuft, wird die Person in allen Zweigen Sozialversicherung versicherungspflichtig. Somit müssen Beiträge in die Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung sowie der Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. Durch die Zahlung von Beiträgen erwirbt der nunmehr Versicherte auch entsprechende Anrechte, wie Alters-, Erwerbsminderung- oder Hinterbliebenenrenten, Arbeitslosengeld und Leistungen aus dem Krankensystem.

Sollte die Tätigkeit dagegen als selbständige Tätigkeit eingestuft werden, sind die vorgenannten Anrechte in der Regel bisher nicht oder nicht in einem ausreichenden Maße erworben worden. Eigene (zusätzliche) Vorsorge ist damit angesagt. Eine wichtige Basis der Alterssicherung bildet bei den meisten Personen auch in Zukunft die Leistungen der Deutschen Rentenversicherung. Damit aber die genaue Planung einer zusätzlich notwendigen Vorsorge erfolgen kann, sollte genau bekannt sein, in welcher Höhe entsprechende Anrechte bei der Deutschen Rentenversicherung erworben wurden. Dazu ist es nötig, den Versicherungsverlauf auf sachliche, vollständige und rechnerische Richtigkeit zu prüfen und falls erforderlich mit entsprechenden Nachweisen zu ergänzen. Im vorliegenden Fall waren sowohl Zeiten der Mutterschaft sowie der Kindererziehungszeiten und Berücksichtigungszeiten für Kindererziehung nicht vollständig erfasst. Zudem fehlte die Studienzeit.

Nach Vervollständigung des Versicherungsverlaufs und Feststellung des Status als abhängig Beschäftigte kann die weitere Vorsorgeplanung nun unter klaren Voraussetzungen erfolgen.

Mit freundlichem Gruß aus der Mitte von  Berlin

Dr. Ronald Musil, Rentenberater

Internet: www.rentenberater-musil.de

Nettigkeit oder Wahrheit? Wie hätten Sie es gerne?

Mit diesem Satz beginne ich häufig meine Beratungsgespräche. Warum? Die Wahrheit ist oft nicht nett und Nettigkeiten sind oft nicht wahr. Wir reden über die relativ trockene Materie Finanzplanung im Ruhestand. Sie möchten Ihr Geld gesichert bei guter Rendite anlegen? Dieses ist auch machbar, leider nicht überall. Sehr viele falsche, teilweise schlechte und ungeeignte Produkte sind am Markt. Berater, die einem Produkte verkaufen wollen, mit tollen Hochglanzbroschüren u.s.w. Keine Frage: es sind „Perlen“ darunter; Sie müssen aber danach suchen. Wir möchten nur die Hürde für die anderen etwas höher legen. Natürlich möchten wir mit Ihnen auch Geschäfte machen, dafür sind wir Unternehmer. Wir definieren Unternehmer für uns so:

„Ein Unternehmer ist ein Mensch, der für Profit die Probleme anderer, langfristig erfolgreich löst“.

3.000 € Rente: Was kann daraus werden? Eine Überraschung!

Angenommen, Sie lassen sich einen Entnahmeplan aus einer sofortbeginnenden Rentenversicherung (Sofortrente) über 3.000€/Monat ausrechnen.  Weiterhin nehmen wir mal an, dass der Vertrag keine dynamische Anpassung in der Rentenauszahlung vorsieht. Was wird in diesem Fall aus Ihrer Auszahlung im Laufe der Jahre?  Die (tatsächliche) Inflation liegt bei 3% oder höher. Mit weniger Inflation zu rechnen, wäre ein hohes Risiko, denn die Inflation frisst unsere Kaufkraft und damit unsere Lebensqualität. Sie müssten dann Ihre Wünsche im Alter einschränken.

  • nach 10 Jahren, bei 3% Inflation noch 2.232,28 €
  • nach 15 Jahren, bei 3% Inflation noch 1.925,59 €
  • nach 20 Jahren, bei 3% Inflation noch 1.661,03 €

Sie sollten also bei den Angeboten prüfen ob eine Anpassung vorgesehen bzw. möglich ist, dieses darszustellen und auszugleichen. Vorschnell einen Vertrag abgeschlossen und das Drama könnte vorprogrammiert sein. Ich habe Ihnen in einem kleinen Video mal vorgerechnet, wie Sie Renditen bei Versicherungen nachrechnen können. Übrigens können Sie mit dem kleinen genialen „Volksrechner“ nahezu 95% aller Verträge prüfen und berechnen. Ein wertvolles und schnelles Hilfsmittel für Ihre Geldentscheidungen.

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Wofür könnten Einmalbeiträge verwendet werden?

Eine Variante wäre z.B. die Investition in eine Pflegeabsicherung durch Einmalanlage. Hat einige Vorteile: sollte kein Pflegefall eintreten, verzinst sich der Beitrag und bei einigen Anbietern gibt es eine Gewinnbeteiligung über die gesamte Versicherungsdauer bei der Versicherung. Sie haben bei guten Anbietern die Möglichkeit, einen „Rückkauf“ zu generieren – auch vor Eintritt des Pflegefalls. Oder den Vertrag wieder kündigen, falls der Pflegefall nicht eintreten sollte und bekommen den Restwert ausgezahlt. Die Höhe der Pflegerente ist im wesentlichen von Ihrem persönlichen Bedarf abhängig. Durch den Einmalbeitrag ist das Kapital zumindest sehr sicher und Insolvenzgeschützt investiert. Ein Absicherung ist auch in einem Vertrag für 2 Personen möglich. Hier lassen sich zusätzlich Optimierungen durchführen. Ein unabhängiger Berater wird Ihnen die besten  Vergleichsangebote einholen. Ab einem gewissen Alter macht die Investition in eine Pflegerentenabsicherung keinen Sinn mehr. Hier sollte durch Einholen von Informationen der Sachstand geklärt werden, damit Sie die für Sie beste und sinnvollste Entscheidung treffen können.

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12 wichtige Bausteine für Witwe / Witwer, die beachtet werden sollten

Der Tod eines Partners ist schlimm genug. In dieser neuen Situation kommen noch weitere wichtige Themen auf Sie zu – egal ob jung oder alt. Denn meistens hat der Tod des Partners auch finanzielle Einbrüche zur Folge. Welche Strategien ermöglichen Ihnen in der neuen Situation einen finanziell freies Leben? Die meisten Menschen müssen, um einen finanziell unabhängigen Ruhestand erleben zu können, über viele Jahre planen und dauerhaft Renditen von oftmals mehr als sechs bis acht Prozent pro Jahr anstreben, um nach Inflation und Steuern ausreichend mit Geld versorgt zu sein. Der nun neue Lebensabschnitt ist bestimmt eine Herausforderung – auch für Ihre Geldanlagen.

Folgende Finanz-Fragen sind unter anderem  zu klären:

  1. Steht Ihnen Witwen- oder Witwerrente zu?
  2. Wie hoch ist die gesetzliche Hinterbliebenenrente?
  3. Welche Ansprüche haben Sie überhaupt auf eine kleine oder großen Witwen- bzw. Witwerrente? Tipp: Wichtig auch bei kurzer Ehedauer!
  4. Wurden Ihre Ansprüche auf Witwen- oder Witwerrente von einem unabhängigen (!) Rentenberater geprüft?
  5. Sind die Hinterbliebenen versorgt? Gibt es eine Lebens– Renten- oder Risikoversicherung?
  6. Wenn ja, wurde die Auszahlungssumme von Experten nachgerechnet und überprüft?
  7. Bei Auszahlungen: Wohin mit dem Geld?
  8. Gibt es ein Testament?
  9. Gibt es eine Erbschaft?
  10. Wie ist das vorhandene Vermögen gestreut ? (Risikostreuung)
  11. Was haben Sie für sich persönlich für Geld-Ziele?
  12. Welchen finanziellen Schutz wünschen Sie sich, um Einkommens- oder Rentenverlust zu vermeiden?

TIPP: eine gute Planung ist der Schlüssel für Ihren Gelderfolg.

„Manchmal ist es besser, eine Stunde am Tag über sein Geld nachzudenken, als 30 Tage im Monat dafür zu arbeiten.“  (John Davison Rockefeller)

Wesentliche Bausteine für effektiven Kapitalaufbau (Teil 9)

Halten Sie Fondskosten und Gebühren niedrig, denn das sind echte Rendite-Killer. Die Gesamtkosten sollten in einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen. Bevor ich Ihnen die Unterschiede aufzeige, ein wichtiger Schritt für Sie vorab:
Welches Risikoprofiling haben Sie genau? Wir können Ihnen eine Hilfestellung anbieten. Einen auf wissenschaftlichen Grundlagen bestehnden Fragebogen. Als Leser unseres Blog’s bekommen Sie die Auswertung bis zum 01.04.2016 kostenfrei. Nähere Infos im Video und hier:

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Eine Möglichkeit die Kosten auf lange Sicht niedrig und das Depot effizient zu halten sind Assetklassen-Investmentfonds. In unserem kostenfreien Ratgeber „10 besten Tipps für sicheren Vermögensaufbau“ haben wir alles für übersichtlich zusammengefasst.

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Sie können Ihn hier bestellen.

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Warum einige Investmentpolicen keine Rendite bringen – und wie Sie das ändern können!

Es ist immer das gleiche Spiel. Versicherungsmakler vergleichen Fondspolicen. Da werden Tabellen gewälzt und Vergleichsprogramme gequält. Und  Police XY soll die Lösung sein. Die neuesten Ideen sind zur Zeit in günstige ETF Fonds zu investieren. Wenn dieses nicht in eine Honoararpolice erfolgt, sind hohe Kosten wieder vorprogrammiert. Sie können auf der „Titanic“ das Rettungsboot von Steuerbord nach Backbord schieben. Es ist meistens sinnlos. Schauen Sie sich in den Berechungen die an.Null-Linie Diese Linie wird Ihnen ansatzweise darlegen, wie hoch die Kosten in Ihrer Police nur ansatzweise versteckt sind.  Ihnen sollte klar sein, das Sie eine Kapitalanlage suchen und keine Versicherungen. Versicherungen werden benötigt,  wenn etwas abgesichert werden soll , wie z.B. die eigene Arbeitskraft, Todesfall, Unfall, Familie oder das Eigenheim etc..  Wir haben für Sie eine Checkliste erstellt, wo Sie sich ein erstes Bild machen können. Und denken Sie daran: Sie suchen eine Kapitalanlage, um wahrscheinlich Ihren Ruhestand genießen zu können. Die Checkliste finden Sie hier zum kostenfreien download: Checkliste

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Pflugmacher

Immobilien im Alter!

Erleichtert Betongold Ihre Altersvorsorge? Sie bewohnen ein schickes Haus? Wenn Sie ehrlich sind, macht’s es auch viel Arbeit. Vielleicht denken Sie schon mal darüber nach, Ihr Anwesen zu verkaufen. Sie würden einen guten Preis erzielen und die neue kleine Eigentumswohung in den Bergen oder an der See ist schnell gefunden.

ABER: was ist mit dem Bargeld das übrig beleibt? Die Bank zahlt keine Zinsen und Sie hatten noch nie soviel Geld auf dem Konto. Hier helfen zwei Varianten:

  • Sie fragen einen unabhängigen Profi
  • Eigenregie: Sie machen alles selber

Mit dem selbermachen ist das so eine Sache. Haben Sie genügend Insiderwissen? Was ist wenn etwas schief läuft? Besuchen Sie Vorträge, lesen Sie Bücher und informieren Sie sich umfassend. Führen Sie sich Ihren letzten Autokauf oder Urlaubsbuchung vor Augen: Mit Sicherheit haben Sie sich eingehend mit dem zukünftigen Autokauf oder dem Urlaubsland beschäftigt, vorbereitet, gefragt, recherchiert… Wie lange haben Sie dazu gebraucht? Wann waren Sie sicher das Richtige zu kaufen bzw. zu buchen?

„Vermögen ist nicht nur das, was wir haben, sondern immer auch das, was wir sind“ ( Zitat von Prof. Thomas Druyen, Vermögensforscher)

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Pflugmacher

P.S. Besuchen Sie unsere Informationsvorträge

Jahresrückblick 2015

2015 in historischem Kontext
Seit der Finanzkrise 2008/2009 lieferten die globalen Aktienmärkte starke Renditen trotz anhaltender Sorgen über die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums. Die Volatilität im Jahr 2015 führte dazu, dass viele Investoren befürchten, ob die starken Aktienmarktrenditen der letzten Jahre wohl der Vergangenheit angehören.
Unabhängig davon sollten sich Anleger jedoch bewusst sein, dass sie langfristig gesehen im Allgemeinen dafür belohnt werden, die Höhen und Tiefen der Finanzmärkte zu akzeptieren. Die  Grafik setzt das Jahr 2015 in einen langfristigen Kontext und veranschaulicht dadurch, dass Investoren auf lange Sicht gesehen positive Renditen genossen haben, trotz der Wirtschaftskrisen in den 70er Jahren, des Schwarzen Montags, trotz Kriegen, Devisenkrisen, platzender Blasen und weltweiter Börseneinbrüche. Anleger mit einer langfristigen Finanzplanung und einem breit diversifizierten und disziplinierten Investmentansatz können jedoch ungeachtet dessen erwarten, dass die Kapitalmärkte die Haupttreiber ihrer erwarteten Renditen sein werden.

Weltaktienmarkt_2015

Zusammenfassung für 2015
Nach mehreren Jahren des scheinbar ungebrochenen Wachstums war das Jahr 2015 geprägt durch starke Volatilität an den weltweiten Finanzmärkten. Nach einem guten Jahresstart erreichten im April zahlreiche Märkte ein Rekordniveau. Doch bereits im August stürzten viele Aktien drastisch ab, angetrieben durch die starken Preisrückgänge vieler chinesischer Aktien.
Die entwickelten Märkte lieferten 2015 eine Rendite von 10,4%, Schwellenmärkte fielen um 10% und eine marktgewichtete Kombination aus entwickelten und Schwellenmärkten lieferte eine Jahresrendite von 8,8%.
Der Abschwung in den Schwellenmarktländern wurde angetrieben durch die chinesische Wirtschaft, die zweitgrößte Volkswirtschaft weltweit, die im Jahr 2015 erste Anzeichen einer Konjunkturabschwächung erkennen ließ. Das chinesische Wirtschaftswachstum betrug im ersten und zweiten Quartal jeweils 7%, fiel jedoch im dritten Quartal auf 6,5% zurück – auf weniger als die Hälfte der Wachstumsrate des Jahres 2010 – und zeigte somit das schwächste Wirtschaftswachstum seit mehr als 25 Jahren.
Die globale Wirtschaft verzeichnete das schwächste Wachstum seit der Finanzkrise 2008/2009. Im Dezember revidierte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre weltweite Wachstumsprognose für das Jahr 2015 und senkte diese auf 2,9% – deutlich unter den historischen Durchschnitt von 3,6% pro Jahr.
Der Ölpreis setzte seine dramatische Talfahrt auch im Jahr 2015 fort. Nach einem Preisverfall von mehr als 50% im Jahr 2014 kennzeichnete der neuerliche Rückgang von 30% in 2015 den stärksten registrierten zweijährigen Preisrückgang.
Zum ersten Mal seit der Einführung des Euros verfolgten die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) 2015 eine unterschiedliche Geldpolitik aufgrund abweichender Wirtschaftsentwicklungen. Die Fed erhöhte im Dezember erstmals seit 2006 ihren Leitzins um 0,25% und gab eine weitere schrittweise Anhebung ihrer restriktiven Geldpolitik bekannt, solange Inflation und Wirtschaftswachstum dies erlauben.

Weltaktienmarkt_1970-2015