Kategorie-Archiv: 60 Plus Generation

Woran erkennen Sie seriöse Angebote für Kapitalanlagen im Alter?

Kennen Sie diese oder ähnliche Lockangebote? 3% Festzins schon ab 5.000€?  Werden Sie Waldbesitzer schon mit 10.000€ und bis zu 12% Rendite für einen Sachwert. Solche oder ähnliche Angebote können Sie direkt in die „Rundablage Papierkorb“ stecken.  Anlageberater, die sich mit solchen  Angeboten überhaupt noch befassen, können einem leid tun. Diese Berater haben meistens kein klares Konzept.

  • Bleibe ich Besitzer meines Geldes?
  • Was ist das Schlimmste was passieren kann?
  • Welches Anlagerisiko möchte ich eingehen?
  • Welcher Anlagetyp bin ich (und mein Partner) überhaupt?

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Planung Ihres finanziellen Ruhestandes. Übrigens: mit einem Profi an Ihrer Seite, kann das richtig Spaß machen.
Ihr Ruhestandsplanungs-PROFI
Stefan Pflugmacher

Anfrage an einen unabhängigen Rentenberater

Ein 56-jähriger Versicherter, der seit wenigen Monaten eine Erwerbsminderungsrente auf Dauer bezieht:

Ich bin zwar seit ca. 20 Jahren geschieden aber aus unserer Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen. Habe mich auch sehr um die Erziehung unserer gemeinsamen Kinder gekümmert. Meines Wissens gibt es seit 2014 eine Mütterrente. Kann ich auch davon profitieren?

Mit dem 01. Juli 2014 wurden für diejenigen Versicherten, deren Kinder vor dem 01.01.1992 geboren sind statt bisher ein Jahr nunmehr zwei Jahre Kindererziehungszeit auf ihrem Versicherungskonto gutgeschrieben. Das betrifft immer die Versicherten, die das jeweilige Kind im ersten Jahr auch erzogen haben, aber immer nur ein Elternteil. Damit wird eine Verbesserung bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten erreicht und eine Gerechtigkeitslücke zumindest teilweise geschlossen. Erhalten doch Versicherte, deren Kindern nach dem 31.12.1991 geboren sind bereits drei Jahre Kinderziehungszeit auf Ihrem Versicherungskonto gutgeschrieben.

Im Rahmen eines Versorgungsausgleichs werden sämtliche in der Ehe erworbenen Anrechte geteilt, im Versorgungsausgleichsrecht spricht man vom Halbteilungsgrundsatz. Da bei Ihnen dieser Versorgungsausgleich bereits mehr als 20 Jahre zurückliegt, konnte vormals auch nur das Anrecht seiner damaligen Ehegattin berücksichtigt werden, dass nur jeweils ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigte.

Im Rahmen des neuen Versorgungsausgleichsgesetzes, das durch eine Strukturreform zum 01.09.2009 weitgehend neu geregelt wurde, ist es nunmehr möglich durch eine Abänderung die vor dem genannten Termin getroffenen Entscheidungen zu korrigieren. Da durch die zusätzlichen Kindererziehungszeiten das vormalige Anrecht Ihrer Ehegattin über die Bagatellgrenze erhöht wurde – Grundlage für die Abänderung – sollten Sie einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Familiengericht stellen und damit Ihre monatliche Erwerbsminderungsrente erhöhen. Gern ermittle ich für Sie die Differenz und führe in Ihrem Auftrag das Verfahren beim Familiengericht.

Ein Gastbeitrag von Dr. Ronald Musil, Rentenberater.

Internet: www.rentenberater-musil.de

Richtige Finanzplanung im Ruhestand

Spätestens mit dem 67. Lebensjahr wird Ihr vorhandenes Vermögen entweder ausreichen für die finanzielle Unabhängigkeit bis ins hohe Alter…oder Sie werden finanziell für eine sehr lange Zeit empfindliche Einbußen hinnehmen müssen.

Wie planen Sie Ihren finanziellen Ruhestand?  Im wesentlichen sollten Sie sichzunächst einen Überblick verschaffen. Wie hoch ist Ihr Vermögen, das investiert werden kann? Mit einer solchen Bestandsaufnahme können Sie zielorientiert planen.

Reicht Ihre Rente trotz Inflation? Wie hoch ist das Inflationsrisiko in den nächsten Jahren? Wenn Sie heute z.B. 3.000 € /Monat benötigen, dann sind das in zehn Jahren 4.031 €/Monat bei 3% Inflationsrate. Das bedeutet für Ihren Gelbeutel: Der Kaufkratverlust beträgt 1.031 €/Monat. Wie hoch ist die tatsächliche Inflation in den nächsten Jahren? Gibt es dann  „Mini-Inflationsraten“ oder werden diese wieder auf 3 bis 4%/Jahr steigen, so dass steigende Preise die Folge wären?

(Offizielle Inflationsrate November 2015 = 0,4%< Jahresinflation 2015 bisher  = 0,24%)

Wie können Auszahlungen angepasst werden und welche Möglichkeiten gibt es, die persönliche Investitionstrategie anzupassen? Ihr Wachstumsanteil der Investitionen sollte mindestens 50% betragen, wenn Sie noch eine Lebenserwartung von 15 Jahren haben.

Vererben und verschenken, wie sichern Sie Ihre Rente, aber auch das Familienvermögen? Wie ist das Langlebigigkeitsrisiko abgesichert,  wenn Sie z.B. 95 Jahre werden?


					

Wer überprüft die Prüfer? Wer haftet für deren Aussagen?

Ersteinmal ist es super, dass es Institutionen wie z.B. Stiftung Warentest gibt. Ich frage mich manchmal, wie bei den einzelnen Tests vorgegangen wird.
Kapitalanlagen müssen ins Konzept des Kunden passen. Wenn der Tester das Konzept nicht kennt, wie soll er dann entscheiden und prüfen was richtig, was falsch, was unwichtigt ist. Wer überprüft die Prüfer? Wer übernimmt die Haftung, wenn es doch nicht passt. Ich denke noch an früher, da wurde der „Investmentfonds des Monats“ gekürt. Super, wenn diese wechselt muss der Kunden ja auch wieder wechseln. Ich sehe jetzt schon die Tester denken, die meine Zeilen lesen: aber es gibt Fonds, die bleiben langfristig spitze. Okay – warum dann monatliche Tests? Die beste Herangehensweise für den Anleger ist immer noch die, sich mit Wissen zu versorgen. Beste Voraussetzungen, um sich dann mit geeigneten Fachleuten auf die Suche zu begeben.

Was heißt „alle Kosten“ bei der Kapitalanlage?

Was bedeutet es wirklich alle Kosten bzw. Gebühren auszuweisen? Zum Beispiel bei einem Investmentfonds? Alle sprechen von der sogenannten TER (Total Expense Ratio) Quote.
Die Transaktionskosten werden nicht in der TER-Quote berücksichtigt. Wie Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Weber in einem Vortrag feststellte.

Gesicherte Altersabsicherung: Hohe Transparenz und Effektivität

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
herzlich willkommen bei unserem Blog.  Wir freuen uns,  Sie im Kreis unserer zahlreichen Leser begrüßen zu können.
Wir können mittlerweile über 30 Jahre unabhängige Finanzdienstleistungen und jede Menge Erfahrungen und Wissen vorweisen. Dieses möchten wir in unserem Blog weitergeben. Unser Ziel:  transparente und effektive Kapitalanlagen, damit Sie gesichert in den Ruhestand gehen können.
Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben können Sie uns jederzeit kontaktieren. Unter www.pflugmacher-finanz.de finden Sie auch Wissenwertes  rund um Ihre Geldanlage und die Möglichkeit direkt einen Termin mit uns zu buchen. Kennen Sie schon unsere kostenlose Downloads oder eBooks? Schauen Sie sich das Angebot einfach mal an.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und noch mehr Erkenntnisse beim Lesen unseres Blogs.
Ihr Stefan und Petra Pflugmacher
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Blenden Sie den Lärm an Finanzmärkten aus.

Die Finanzbranche macht ständig jede Menge Lärm. Täglich werden Unmengen von Artikeln, Blogs, Radiosendungen, Podcasts, Webcasts, und ähnlichen Berichten veröffentlicht. Millionen von Neuigkeiten ringen um Ihre Aufmerksamkeit. Dabei können Sie schnell den Überblick verlieren und glauben, dass Sie dem Lärm aufmerksam zuhören müssen, um genau jene Ideen herauszufiltern, die Sie zu höheren Renditen führen werden und dass Sie, wenn Sie diese besten Ideen verpassen, Ihre Anlageziele nicht erreichen werden. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall. Der Versuch, immer mit den neuesten Investmenttrends Schritt zu halten, kann sich langfristig negativ auf die Wertentwicklung Ihrer Anlagen auswirken, anstatt die gewünschten positive Effekte zu erzeugen. Der ständige Lärm kann leicht von den wirklich wichtigen Dingen ablenken.

Wie finde ich die richtige Risikoklasse?

Eins gleich vorne weg: Mit einem kleinen, kurzen Fragebogen nach dem Motto 1,2,3,4 oder 5-Punkte-System wird das nicht funktionieren. Bevor Sie den Anlageberater nicht ins „rechte Licht“ rücken kann er Ihnen keine konkrete Auskunft geben. Ein hilfreiches Tool bietet die Firma FinaMetrica an. Mit den wissenschaftlich entwickelten Fragen wird sehr genau festgelegt, wie so etwa aussehen sollte. Eine Auswertung der persönlichenen finanziellen Risikobereitschaft gibt dem Berater (und Ihnen) entscheidende Informationen, um eine optimale Beratung durchführen zu könen.  Nähere Informationen finden Sie unter:  Riskoprofiling
So kann eine Auswertung aussehen:

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Gebühren / Auswirkungen Altersvorsorge-Verträge

Kleine Zahlen, große Wirkung!

Mal angenommen Sie sind 35 Jahre jung und investieren 250 Euro/Monat für Ihre Altersversorgung. Sie sparen in eine herkömmliche fondsgebundene Renten- oder Lebensversicherung. Als monatliche Rendite wurden Ihnen 4,5 % prognostiziert. Bei einer sogenannten „Bruttopolice“ (=Provisionen werden an Vertreter gezahlt), können wir ca. 1,5% Gebühren/Jahr abrechnen. In Zahlen sieht das folgendermaßen aus:

Beispiel

Beitrag/ mtl.

Laufzeit

Rendite vor Kosten

Rendite nach Kosten

Ablaufleistung

 Nettopolice

250 €

30 Jahre

4,5%

 

186.766 €

 Bruttopolice

250 €

30 Jahre

 

3,0%

144.678 €

Differenz

250 €

30 Jahre

 

1,5% Kosten der Bruttopolice

42.008 €

In unserem Beispiel ist zu erkennen, das insgesamt 42.008 € weniger zur Verrentung zur Verfügung stehen. Bei einer Verrentung mit einer Entnahme von 5% im Jahr, fehlen dem Anleger jährlich 2.100 € im Geldbeutel.

Bei einer angenommenen Verrentung von 25 Jahren wären das insgesamt 52.510 € weniger an Rentenzahlungen! Bitte bedenken Sie, dass unsere o.g. Ausgangssituation nur 1,5% zusätzliche Kosten pro Jahr sind. Kleine Zahlen große Wirkung. Mit einer Nettopolice sparen Sie sich hohe Verwaltungskosten, allerdings müssen Sie den Berater für seinen Aufwand bezahlen. Dies rechnet sich für den Anleger immer positiv.