Kategorie-Archiv: Wissenschaft schlägt Finanzpraxis

Kennen Sie die „Diamanten“ einer Investition?

Unser Fokus liegt auf gute und sichere Renditen in der Geldanlage. Aber verstehen Sie mich bitte richtig: Rendite ist nicht alles bei der Kapitalanlage.  Bei Hochglanzprospekten mit Renditeversprechungen von acht und mehr Prozent, die vielleicht zudem nur auf Steuerersparnis ausgelegt sind, warne ich sehr deutlich. Statt nur auf Rendite zu schielen, sollte im Detail geprüft werden, worauf diese Berechnungen basieren.

Hier mal Negativ-Beispiel aus unserer Praxis. Eine „Todsünde“ für Immobilieninvestitionen ist nicht nur z.B. falsche Lage, sondern  der ureigene EGO.  Leider ist das wirklich Praxis und unser täglich Brot:

Ehepaar, aus einem Ort am Starnberger See, will wiederholt in Immobilien investieren. Immobilien sind halt schon mit in die Wiege gelegt worden, und wurden an die Frau reichlich vererbt. Sie ist also die reiche Erbin. Außer natürlich Eigenbesitz am Starnberger-See wurde auch zur Hochpreisphase in München investiert! 1. Fehler: Barzahlung statt in dieser Niedrigzinsphase klug zu finanzieren und das Kapital gut verzinst (z.B. in ein Weltportfolio) anzulegen. Die Dame hatte schon bemerkt, dass diese Investition in München alles andere als klug war. Nun ging es konkret um eine Immobilien-Investition in Augsburg.  Ihr Mann ist Diplom-Ingenieur  in Rente. Mit einem wahren Experten und Augsburg-Insider wurde die angebotene Immobilie von uns auf Herz und Niere gescheckt.  (Diesem Experten war zudem der Verkäufer bekannt). Auch die Verkaufsunterlagen incl. Verträgen wurden gecheckt.

Machen wir’s kurz: Unser Ergebnis nach mehreren Terminen und Telefonaten: Das Angebot war viel zu teuer und in die Verträge mussten unbedingt noch wichtige Hinweise für die Planung, Fertigstellung etc. eingefügt werden. Dieses Immobilieninvestment war aber so oder so mit Rendite-Augen eine Geld-Vernichtungs-Sünde. Schon diese Informationen von uns war für die beiden Investoren mindesten 100.000 €uro wert. Der Mann mußte aber unbedingt  sein EGO durchsetzen, weil er schon vor Augen hatte, daß in die Fenster „Schlitze“ eingebaut werden sollte und die Heizungsanlage und das bla-bla-bla.  Selbstkümmerer, ein Spieler, ein Diplom Ingenieur in Rente, der meint…und  Zeit hat – aber leider keine Ahnung und das Erbe seiner Kinder auf’s Spiel setzt. Er hatte nicht den Mut seiner Frau zu sagen: Schatz, wir sind vor einem großen Fehler bewahrt worden. Und die Frau hatte nicht den Mut, ihren Mann zu bremsen. So wurden nur die Verträge auf Grund unserer Hinweise geändert und die Immobilie gekauft. Schade um’s Vermögen und sehr schade für die Erben!  (und auch schade für uns; mit so viel Dummheit haben wir nicht gerechnet und im Vorfeld keine Preisverhandlung für unser KnowHow geführt). Alle haben verloren  – außer das EGO und der Verkäufer. Das wird nix mit der rentablen Geldanlage – auch nicht für die Zukunft.

TIPP: Gute Rendite? Im Einkauf liegt der Gewinn – auch bei Immobilieninvestments.

Ihr Stefan Pflugmacher

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Wie können Sie Sicherheit und Rendite erzielen?

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine lange Liste von Wertpapieren. Es ist eine ausbalancierte Einheit, de dem Investor gleichermaßen Chance und Absicherung unter einer Vielzahl von möglichen Entwicklungen bietet. Der Anleger sollte daher auf ein integriertes Portfolio hinarbeiten, das seinen individuellen Erfordernissen Rechnung trägt“. (Harry M. Markowitz, 1959)

Harry M. Markowitz wurde 1990 für seine „Portfolio-Theorie“ mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Er beweist in seinen Arbeiten, dass durch optimale Streuung (Diversifikation) und unterschiedliche Gewichtung der Anlageklassen (Asset Allokation innerhalb eines Portfolios, entweder

  • eine wesentlich höhere Rendite oder
  • ein wesentlich vermindertes Anlagerisiko

erreicht werden kann. Das heißt in seiner Kernaussage: Auf lange Sicht erzielen weltweit innerhalb verschiedenster Anlageklassen richtig gemischte Depots bei

  • gleichem Risiko – höhere Renditen
  • unveränderter Renditeerwartung – geringere Risiken

Sie wollen Sicherheit, Rendite und Fehler vermeiden, die Ihre finanzielle Freiheit einschränken könnte? Hier ein Ausführliches Interview mit einem Nobelpreisträger der an dieser Vorgehensweise mitarbeitet. PDF Dokument: http://pflugmacher-news.de/investieren2

Ihr Stefan Pflugmacher

Wie Sie Ihr Geld auch in Krisenzeiten absichern

6 Strategien nutzen, um Ihre Gelder sicher anzulegen in jeder Finanz- bzw. Bankenkrise, in jedem Börsen-Crash, und auch in der tiefsten Rezession und Depression gibt es Bereiche, Länder sowie Investitionen, die nicht betroffen sind. Das sind die Menschen, die in den entscheidenden, kritischen Phasen das erforderliche Wissen, die richtigen Empfehlungen und Strategien hatten.

Geld-Anlagen, die Sie vermeiden sollten:

  • (inflationsgeschützte) Anleihen und langlaufende Anleihen
  • Dachfonds (wg. der hohen Gebührenfalle)
  • Kapitallebensversicherung
  • Bausparverträge
  • Sparbuch
  • Tagesgelder
  • Hoher Edelmetallanteil im Depot
  • kurz um: alles, was kein Sondervermögen darstellt und somit vor Zugriffen nicht geschützt ist
 Achten Sie bei der Geldanlage auf diese 6 sicheren Strategien:
  • Flexibilität und Liquidität
  • Breite Streuung (Diversifikation) in die kompletten Märkte
  • Sondervermögen
  • Kostenstruktur muß sehr klein sein
  • Sie investieren unabhängig von den Zins- oder  Aktienmärkten und ohne Vorhersagen irgendwelcher Börsen- oder Finanzgurus
  • Sie investieren nach der Finanz-Wissenschaft

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Pflugmacher

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Kapitalmärkte funktionieren!

Wenn wir sagen, dass die Märkte funktionieren, dann meinen wir, dass ein freier Markt für die Käufer und Verkäufer von Wertpapieren für eine gute Preisbestimmung sorgt und dass die Investoren erwarten können, langfristig eine angemessene Belohnung für das Eingehen von Risiken zu erhalten. Die erwartete Belohnung ist nicht daran gebunden, die richtigen Aktien auszuwählen oder den besten Zeitpunkt zum Ein- und Aussteigen zu finden. Die Belohnung erhält der Anleger vielmehr dafür, dass er Unternehmen mit Kapital versorgt, die ihr Wachstum finanzieren müssen.